4. Menü Datei
Wird ein Lokregler oder ein Gleisbild geöffnet, wechselt JTrain in den
Kommandomodus. Das Hauptfenster wird dann grün.
WICHTIG: Ab jetzt kann der Strom über das Menü 'Daemon' oder fast
jederzeit schnell einfach mit der SPACE- (Leer-)taste abgeschaltet werden.
Nach der Auswahl der zu steuernden Lok steht Ihnen ein neuer Lokregler zur
Verfügung. Sollte die Lok bereits von einem anderen Lokregler oder einer
Automatik gesteuert werden, startet ein Lokregler, der nur zur Anzeige da
ist.
Mit dem Schieberegler wird die Geschwindigkeit eingestellt. Die Funktionen
werden mit den Schaltflächen an/ausgeschaltet, so der Lokdekoder diese
zur Verfügung stellt und Sie sie im Lokeditor
angeschaltet haben.
Die Fahrtrichtung wird mit den beiden äusseren unteren
Schaltflächen geschaltet. Ein Umschalten nicht aus dem Stillstand setzt
zugleich die Geschwindigkeit auf 0.
Die Schaltfläche 'Stop' löst den Notstop aus, so dieses vom
Digitalprotokoll der Lok unterstützt wird. Ansonsten wird nur die
Geschwindigkeit 0 ausgegeben.
Die Anzeige kann in Fahrstufen, in Prozent des Maximums oder in km/h
erfolgen. Für letzteres wird die im Lokeditor
angegebene Höchstgeschwindigkeit des Originals zur Berechnung
herangezogen.
Die Anzeige zeigt das an, was vom Server auch tatsächlich gesendet
wurde. So kann bei eingeschalteter Beschleunigung durch JTrain die Ausgabe
der Fahrstufen bis zum Erreichen der Endgeschwindigkeit gut beobachtet
werden.
Nach Anwahl dieses Menüpunktes erscheint ein Datei-öffnen-Dialog.
Nach Auswahl des gewünschten Gleisbildes wird dieses geöffnet.
WEICHEN und SIGNALE können von Hand gestellt werden, indem Sie mit der
Maus angeklickt werden.
BLÖCKE werden angefordert oder freigegeben, indem ihr Blockfeld
angeklickt wird. Sie haben 1 von 3 Zuständen:
-1- Block ist 'frei'= Blockfeld hat die Blockfarbe, rechts von der Blocknummer
steht nichts im Blockfeld: Kann einer Anforderung nachgekommen werden, weil
kein anderer Block, der ein gemeinsames Gleiselement mit ihm oder mit seinem
Zusatzblock hat, 'zugeteilt' ist und (so vorhanden) der Zusatzblock ebenfalls
frei ist, wechselt der Block in den Zustand 'zugeteilt'. Kann der Anforderung
nicht sofort nachgekommen werden, wechselt der Block in den Zustand
'angefordert'.
-2- Block ist 'angefordert' = Blockfeld hat die Blockfarbe, rechts neben der
Blocknummer erscheint der Name des Ersten in der Liste der Vorbestellungen;
dieser Zustand tritt ein, wenn ein 'freier' Block angefordert wird, aber nicht
zugeteilt werden kann, weil z.B. ein kreuzender Block 'zugeteilt' ist:
Beim Anklicken wird die Anforderung in die Vorbestellungsliste des Blocks
eingetragen, es erscheint (falls noch nicht vorhanden)'++' rechts im
Blockfeld.
-3- Block ist 'zugeteilt' = Blockfeld ist rot, der Name des Besitzers steht
rechts neben der Blocknummer im Blockfeld, weitere Anforderungen sind durch
'++' angezeigt. Wird ein solcher Block angeklickt,
wird er 'frei', falls keine weitere Anforderung vorliegt. Ansonsten wechselt
er den Besitzer, der nächste in der Liste der Vorbestellungen
erhält den Besitz. Ist dieser Block ein Zusatzblock, wechselt er von
'frei' dann gleich wieder auf 'zugeteilt', wenn der Block, dessen Zusatzblock
er ist, sich im Zustand 'angefordert' befindet.
In Wirklichkeit ist es noch komplexer, da ein Zusatzblock anders reagiert als
ein 'normaler' Block. Das muss man aber nicht völlig durchschauen, um die
Blocksteuerung benutzen zu können.
TIP: Mit Rechtsklick auf ein Blockfeld werden die zu diesem Block
gehörenden Gleisbildelemente neu in Blockfarbe dargestellt.
Wählen Sie 'Fahrstrassen anfordern', erhalten Sie einen Dialog, in dem
Sie aus dem Klappmenü die gewünschte Fahrstrasse aussuchen. Diese
Fahrstrasse wird dann angefordert und kann, wenn die enthaltenen Blöcke
der Fahrstrasse 'zugeteilt' sind, benutzt werden. Die Blöcke, die Sie
nicht mehr benötigen, da der Zug sie verlassen hat, müssen Sie von
Hand freigeben, oder:
Eine angeforderte Fahrstrasse kann auch als ganzes freigegeben werden
('Fahrstrasse freigeben').
Möchten Sie eine Automatik starten, so sollten Sie dies aus einem
Gleisbild tun, das alle Blöcke enthält, die auch die Automatik
benutzt.
Wählen Sie 'Automatik starten', erhalten Sie einen Dialog mit einem
Klappmenü. Dort ist es möglich, alle Automatiken (=Ketten) zu
wählen oder eine einzelne.
Jede Kette erhält ein kleines Kontrollfenster mit den Schaltern 'Start',
'Stop', 'Abbruch' und 'Ende' sowie ein Fenster, das den Ablauf der Kette
anzeigt.
'Start' startet die Kette bei Step 1.
'Stop' hält die Kette am Ende an, d.h., wenn Sie wieder bei Step 1
angelangt ist.
'Abbruch' bricht die Kette sofort da ab, wo sie gerade ist.
'Ende' beendet die Kette und schliesst die beiden Fenster.
Das Ablauffenster -'Stepfläche' genannt- kann nicht geschlossen, nur
ausgeblendet werden und dient -ausser der Optik- vor allem zur Fehlersuche;
Sie wären wahrscheinlich der Erste, dessen Kette von Anfang an
fehlerfrei läuft.
TIP: Mit Rechtsklick auf einen Step auf der Stepfläche können Sie
sich jederzeit die Eigenschaften dieses Step ansehen.
Hier kann JTrain 'sauber' beendet werden.