2. Voraussetzungen
2.1 Hardware
2.1.1 Die Bahn
Die Modellbahn benötigt folgende Ausstattung:
- Alle Loks und Magnetartikel, die von JTrain gesteuert werden sollen,
müssen mit Digitaldekodern ausgestattet sein.
- Signale müssen nicht tatsächlich vorhanden sein, sie können
nach und nach dazugestellt werden, wenn es die Finanzlage erlaubt. Auch dann
genügen die preiswerteren Modelle ohne Fahrstrombeeinflussung, da der
Fahrstrom bei Digitalanlagen nicht geschaltet wird.
- Stromversorgung: ein weites Thema! Sie sollte ausreichend sein, d.h.
für je 2-3 Züge mit Licht , die gleichzeitig fahren, wird
ein Booster mit 2,5 - 3 Ampere Ausgangsstrom benötigt (H0). Verwenden Sie
Booster höherer Leistung, beachten Sie bitte unbedingt, dass diese
nicht der VDE-Norm ensprechen und teilen Sie den Strom in mehrere Stromkreise
mit je 3 Ampere. Keine Versicherung zahlt, wenn Sie Ihre Wohnung mit einem
12 A-Booster abfackeln!
- JTrain ist es prinzipiell egal, mit welchem Digitalsystem sie fahren. Es
gibt z.Zt. Server für das MÄRKLIN- Interface, die Intellibox bzw.
das Twin-Center, sowie Software-Server für die
Motorola- und DCC- Digitalformate.
- Rückmeldesysteme: Hier kommt es insbesondere auf den verwendeten
SRCP-Server an. Zur Zeit werden meist s88-Systeme und
ihre Clone sowie zum Teil Erweiterungskarten mit 8255-ICs unterstützt.
Für die Programmierung und Vorführung von JTrain habe ich eine
Demonstrationsanlage gebaut.
2.1.2 Der PC
Sagen wir es mal so: alles ab 233 MHz / 64MB RAM sollte reichen, wenn nicht
schon das Betriebssystem alles frisst. Für die virtuelle JAVA- Maschine
sollte man ca. 15 -20 MB RAM rechnen.
2.2 Software
Als Betriebssysteme kommen in Frage:
Microsoft Win95, Win98, WinME, WinNT ab 4.0/SP 5, Win2000 und WinXP
Linux alles ab Kernel-Version 2.2 mit laufendem X-Server
Für JTrain benötigen Sie ein lauffähiges JAVA2 ab der Version
1.3.0. Diese können Sie mit dem Befehl "java -version" ermitteln.
Sollte die Version zu alt sein oder die Antwort "Befehl- oder Dateiname
nicht gefunden" oder ähnlich lauten, können Sie eine aktuelle
JAVA- Version bei www.sun.com erhalten. Zur
Ausführung von JTrain reicht die VRE (Virtuel Runtime Environment).
Nur, wenn Sie selbst programmieren/kompilieren wollen, brauchen Sie das JDK.
JTrain ist ein Client nach dem
SRCP- Protokoll (z.Zt Version 0.7.3). Nähere Informationen finden Sie bei
www.der-moba.de.
Sie benötigen zum Betrieb einen der folgenden
SRCP- Server (alle frei erhältlich bzw. Freeware):
- Linux:
erddcd: zum Betrieb nur mit Booster
srcpd: für die Uhlenbrock Intellibox oder das
Märklin -Interface 6051
- Windows:
DDW-Server: zum Betrieb nur mit Booster
TrackOneServer: für die Uhlenbrock
Intellibox oder das Märklin -Interface 6051
2.3 Eigene Vorarbeiten
Sie sollten wenigstens über eine Liste mit der Zuordnung aller Weichen
und Signale zu ihrer Digitaladresse verfügen.
Des weiterhin halte ich es für sinnvoll, JTrain zweimal in zwei
verschiedene Verzeichnisse zu installieren, zumal das Programm ja nicht so
riesig ist. Die eine Version ist dann lauffähig mit den von mir
beigelegten Beispieldateien. In der zweiten Version löschen Sie bitte
alle Dateien mit den Endungen .gbz und .dat. Dies ist dann Ihre
Arbeitsversion.
Ich empfehle, die Anlage in der Reihenfolge des Editormenüs in JTrain
abzubilden, da diese z.T. aufeinander aufbauen.
Die Eingabe des Gleisbildes kann direkt in JTrain erfolgen, da mit etwas
Übung die Maus schneller ist als Bleistift und Radiergummi. Sie
können beliebig viele Gleisbilder eingeben. Einschränkung:
Fahrstrassen oder Automatikfahrten brauchen ein Gleisbild, auf dem alle dazu
benötigten Blöcke enthalten sind. Wählen Sie das Format
für Ihr Gleisbild lieber zu gross, JTrain kann das Format hinterher noch
auf das Nötige reduzieren.
Sind Sie bis hier gekommen und alle Vorraussetzungen erfüllt, kann es
losgehen.